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20. Oktober - Thema "St. Martin"
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17. November
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Am vergangenen Sonntag war es in Untertraubenbach wieder soweit: der mittlerweile monatlich angesetzte Kinderwortgottesdienst fand statt! Zahlreiche junge Christen im Alter von eins bis neun fanden sich hierzu im Martinsheim ein. Nach gemeinsamen Einführungsgebet und Lied, lauschten sie gespannt dem Evangelium, aus dem diesmal das Gleichnis von den „Talenten“ ausgewählt wurde. Jedes Kind bekam eine Talentmedallie, das es selber mit seinem größten Talent gestalten durfte, um auch im Alltag daran erinnert zu werden, dass jeder Mensch und auch und gerade unsere Kleinsten eine Vielzahl von Talenten besitzt, auf die sie stolz sein können. Zum Abschluss zogen die Kinder gemeinsam in die Kirche ein, um mit den Erwachsenen die Sonntagsmesse zu Ende zu feiern. Ein gelungener Vormittag für Groß und Klein! Der nächste Kinderwortgottesdienst ist für den 08.12.2019 geplant. Jedes Kind ist herzlich willkommen!

von Margit Zangl

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Adventszeit

Die Adventszeit ist für die Kinder eine besondere Zeit. Überall Lichter, der Nikolaus war da und das Christkind kommt bald. Überall duftet es nach Plätzchen und die Erwachsenen tuscheln geheimnisvoll. Dementsprechend stand der diesmonatige Kinderwortgottesdienst ganz im Zeichen des Advents und der nahenden Feier der Geburt Jesu. Dieses mal wurde die Feier ganz besonders eingeleitet und umrahmt: Drei unserer Kinder hatten ein Flötenstück einstudiert und begeisterten alle Kinder sehr.  

Zum feierlichen Abschluss zogen die Kinder gemeinsam in die Pfarrkirche ein und feierten den Rest der Messe mit den Erwachsenen mit. Der nächste Kinderwortgottesdienst ist für 01.03.2020 geplant – jedes Kind ist herzlich eingeladen und willkommen! Auch das nächste Mal dürfen die Kinder die Themen mitbestimmen und durch Ihre Fragen und Einwürfe oder Musikstücke oder andere Ideen den Vormittag mitgestalten. Wir wünschen allen frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr.

08. Dezember
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23. Februar 2020

Liebe, Nächstenliebe und das größte Wunder auf Erden!
Auch an diesem Wochenende kamen wieder viele Kinder zu einem gemeinsamen Kinderwortgottesdienst im Pfarrheim St. Martin in Untertraubenbach zusammen. Nachdem die Sprösslinge der Gemeinde singend und tanzend den Gottesdienst eröffneten, lasen diese Woche die größeren Kinder den Kleineren diesmal selbst aus der Bibel vor. Über das Gleichnis des verlorenen Schafes näherten sich die jungen Christen einer der wichtigsten Botschaften der heiligen Schrift: die Liebe zu sich selbst und zum Nächsten. Mit Hilfe einer Bewegungsmeditation erfuhren sie das größte Wunder auf dieser Welt… sich selbst. Zum feierlichen Abschluss zogen unsere Jüngsten gemeinsam in die Pfarrkirche ein, um mit den erwachsenen Gemeindemitgliedern den sonntäglichen Gottesdienst zu Ende zu feiern. Viel zu schnell verging die Zeit mit Singen, Tanzen, Hüpfen, Diskutieren und auch Nachdenken und Zuhören. Der nächste Kinderwortgottesdienst ist für 05.04.2020 geplant – jedes Kind ist herzlich eingeladen und willkommen! Egal ob Profi oder Newcomer – jedes Kind wird Teil der Feier sein. 

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17. April
Thema:
Kreuzweg und Auferstehung

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19. Juni 2022
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Kamishibai:

 

Jesus segnet die Kinder

 

 

 

Jesus und seine Freunde sitzen am Brunnen. Sie ruhen sich in der Abendsonne aus. Der Tag war anstrengend gewesen. Viele Leute waren zu ihnen gekommen. Sie hatten viele Fragen an Jesus. Geduldig hatte er zugehört und geantwortet. Jetzt fallen einigen von Jesu Freunden schon die Augen zu, so müde sind sie.

Plötzlich aber hat die Ruhe ein Ende. Eine Schar Kinder kommt angerannt. Mütter und Väter sind auch dabei. Sie laufen direkt auf Jesus und seine Freunde zu.

„Bist du Jesus?“, fragt ein kleiner Junge. „Was machst du hier?“, will ein Mädchen wissen. „Mama hat gesagt, du segnest uns“, sagt ein drittes Kind.

Ein Vater wiederholt den Wunsch: „Bitte, Jesus, segne unsere Kinder.“ Und eine Mutter ergänzt: „Lege ihnen die Hände auf, dann bekommen sie Mut von Gott.“

Einer von Jesu Freunden springt auf. „Was soll das?“, schimpft er und sieht die Mutter böse an. „Jesus ist nicht dazu da, um Kinder zu segnen! Und außerdem wissen die Kinder noch gar nicht über Gott Bescheid.“

 Jetzt ist es Jesus, der ärgerlich wird: „Was redet ihr in diesem Ton mit den Kindern und ihren Eltern“ schimpft er. Seine Freunde erschrecken. So ärgerlich erleben sie Jesus nur selten.    

„Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran“, sagt Jesus mit fester Stimme. Das Mädchen steht noch immer neben ihm. Er legt seinen Arm um ihre Schulter

 Der neugierige Junge kuschelt seinen Kopf an Jesus. Und plötzlich hängen viele Kinder wie eine große Traube an seinen Beinen.

 Jesus nimmt eines der Kinder auf den Arm. Er dreht sich wieder zu seinen Freunden um: „Diese Kinder werden von Gott angenommen. Sie gehören in seine neue Welt. Und ich sage euch: Wenn ihr Gott nicht so begegnet wie diese Kinder, dann gehört ihr nicht dazu.“  

Die Freunde wollen etwas sagen, aber Jesus spricht weiter: „Ihr glaubt wohl, ein Kind hat bei Gott nichts zu suchen, weil es nichts vorweisen kann. Aber ich sage euch: Gottes Nähe muss sich kein Mensch erst verdienen. Ihr habt doch gesehen: Die Kinder sind einfach zu mir gekommen. So begegnen sie auch Gott und spüren: Gott hat uns lieb. Gott freut sich über so viel Vertrauen. Das solltet auch ihr lernen!“

Jesus setzt sich auf die Erde. Ein Kind nach dem anderen kommt zu ihm. Jesus nimmt jedes der Kinder in den Arm. Danach legt er jedem seine Hand auf den Kopf und sagt: „Gott freut sich über dich und lässt dich nicht allein.“

17. Juli 2022
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Geschichte:
Einmal vor langer Zeit, begannen die Farben miteinander zu streiten; Jede behauptete von sich, für die Welt am Wichtigsten zu sein.
 
GRÜN sagte: „Es ist doch ganz klar, dass ich die wichtigste Farbe bin., Schaut euch nur die Landschaft an, die Wiesen und Wälder, alles ist grün. Ich komme am häufigsten vor und wo es grün ist, können Menschen und Tiere leben!“
 
BLAU unterbrach: „Du denkst ja nur an das Land. Aber der Himmel, die Meere, Seen und Flüsse sind blau und die sind viel größer als alles grüne Land zusammen. Und Leben gibt es nur, wo es Wasser gibt!“
 
GELB meinte kichernd: „Was nehmt ihr euch so furchtbar ernst? Ich bringe Wärme und Fröhlichkeit in die Welt. Sonne, Mond und Sterne sind gelb. Wer eine Sonnenblume sieht, freut sich. Ohne mich wäre das Leben traurig!“
 
ORANGE begann sich als Nächstes zu preisen: „Ich mag wohl selten vorkommen, aber wenn ich bei Sonnenuntergang den Himmel erfülle, bin ich so auffallend schön, dass niemand auch nur einen Gedanken an eine andere Farbe verschwendet!“
 
ROT konnte sich nicht mehr länger zurückhalten und platzte heraus: „Ich bin die Farbe des Lebens! Blut ist Leben und Blut ist rot! Rot ist die Farbe der Liebe und Leidenschaft, die das Leben erst interessant machen!
 
VIOLETT sprach ganz ruhig und bedeutungsvoll: „Ich bin die Farbe des Geheimnisvollen, des Nachdenkens und der unsichtbaren Kräfte. Man bemerkt mich kaum. Aber nicht das Sichtbare, sondern das was unsichtbar ist, ist wirklich wichtig im Leben.“
 
Und so ging der Streit hin und her. Jeder Farbe fiel noch etwas ein, warum sie wichtiger als alle anderen sei. Da zuckte plötzlich ein blendend heller Blitz und Donner grollte bedrohlich. Es begann heftig zu regnen.
Die Farben fürchteten sich und rückten ganz nah zusammen. Der Regen sagte zu ihnen: „Was streitet ihr miteinander und wollt euch gegenseitig übertrumpfen? Wisst ihr denn nicht, dass Gott euch alle für einen bestimmten Zweck gemacht hat, alle verschieden und jede einzigartig? Er braucht euch alle und jede ist ihm gleich wichtig. Reicht euch die Hände und kommt mit zur Sonne. Wir wollen zusammen einen großen farbigen Bogen über die Erde spanne, zum Zeichen, dass Gott euch alle gleich liebt und ihr miteinander in Frieden leben wollt.“


 

18. September 2022
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Thema: Vater unser anhand eines Kamishibai

 
16. Oktober 2022
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20. November 2022


Eine Klanggeschichte zum Thema St. Martin.

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15. Januar 2023

Geschichte:

Als die heiligen drei Könige fortgezogen sind, erscheint Josef im Traum ein Engel Gottes. Der Engel sagte zu Josef: „Nimm das Kind und seine Mutter Maria und flieh mit den Beiden nach Ägypten! König Herodes hat Angst um seine Macht als König und somit möchte er sich auf die Suche nach dem Kind machen, um es zu töten. Bleibt auf jeden Fall so lange dort, bis ich dir sage, dass ihr wieder nach Hause zurückkehren könnt!“ Als Josef das hörte, machte er sich mit seiner Frau und seinem Kind sofort auf den Weg ins ferne Ägypten. Auf dem Weg dorthin finden die drei eine Höhle, in der sie sich verstecken. Nach einiger Zeit konnte Josef schon die Hufe der Soldatenpferde hören. Die kleine Familie erschrak und dachte sich, dass sie sie nun entdecken würden. Wie aus heiterem Himmel kam eine kleine Spinne, die vor der Höhle ein rießiges Spinnennetz spinnte. Als die Soldaten das sahen, dachten sie sich, dass sich in dieser Höhle keiner befinde kann und somit gingen sie weiter. Maria und Josef waren erleichtert, dass niemand sie bemerkt hatte.

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19. Februar 2023

Beppo – Der Zirkusclown

 

Gleich beginnt die Zirkusvorstellung! Das Zirkuszelt ist voll besetzt. Alle sind voller Erwartung. Wann geht es los?

Zuerst spielt das Orchester einen Tusch! Der Zirkusdirektor betritt die Manege: Er nimmt den Beifall des Publikums entgegen. „Sehr verehrtes Publikum“, ruft der Direktor, „Herzlich Willkommen im Zirkus! Begrüßen sie mit mir den lustigsten Clown der Welt, den Clown Beppo und seinen Ziegenbock Franz!“ Beppo und Franz betreten die Manege. Applaus und einen Musiktusch für Beppo und Franz!

Alle schauen nun zu Beppo und Franz. Doch die beiden rühren sich nicht! Ob das zur Vorstellung gehört? Vielleicht brauchen sie mehr Applaus? Mehr Musik? – Doch die beiden rühren sich noch immer nicht. Schließlich ruft der Zirkusdirektor: „Hej, was ist los mit euch? Fangt endlich an!“ Da macht Beppo den Mund auf: „Ich will nicht mehr Clown sein. Ich will nicht mehr ständig hinfallen und dumm sein. Es macht mir keinen Spaß mehr!“ „Was, das hast du doch schon immer gemacht, so wie dein Vater und Großvater…“ Der Zirkusdirektor ist sprachlos. „Aber jetzt will ich nicht mehr,“ sagt Beppo – und auch der Ziegenbock scheint keine Lust mehr zu haben, der er dreht sich plötzlich um und rennt zum Manegenausgang. Das Publikum ist unsicher, manche lachen, andere sind ärgerlich: Dafür haben wir doch Eintritt bezahlt! Doch Clown Beppo verlässt den Zirkus und sein Ziegenbock folgt ihm fröhlich.

 

Die Vorstellung geht ohne die Beiden weiter, während Beppo und Franz den Zirkus verlassen, mit sie ihr ganzes Leben lang von Ort zu Ort gezogen sind. Sie laufen ein wenig und dann kommen sie in den Ort hinein. Weil sie vor lauter Arbeit nie Zeit hatten, vom Zirkusplatz wegzugehen, sehen die beiden nun zum ersten Mal den Ort, in dem die Menschen leben, die ihre Vorstellungen besuchen. Beppo schaut sehnsüchtig die schönen Häuser an – er hat immer nur in einem Wohnwagen gewohnt. Während Beppo mit Franz die Straßen entlang schlendert, bleibt er nicht unbemerkt. Einige Kinder, die nicht in den Zirkus gehen konnten, entdecken die beiden und folgen ihnen heimlich.

 

Beppo und Franz werden müde. Sie finden im Park eine Bank, um sich auszuruhen. Da schleichen sich die Kinder heran und beobachten die beiden.

 

Der Mann in den bunten Kleidern und dem komischen Hut sieht zwar aus wie ein Clown, aber er benimmt sich ganz anders. Er guckt ganz traurig und müde auf seine Fußspitzen. Aber der Ziegenbock – der im Zirkus immer den bösen und störrischen Bock spielen musste – der freut sich, dass er endlich mal das machen kann, was ihm schon immer großen Spaß gemacht hat. Leider durfte er das nie in der Manege tun, sondern immer nur heimlich in seinem Stall: Er stellt sich auf seine Hinterbeine und tanzt, so wie er das bei der Seiltänzerin im Zirkus gesehen hat – nur ohne Seil. Die Kinder, die sich hinter den Bäumen versteckt haben, biegen sich vor Lachen und kommen aus ihren Verstecken hervor. Franz fühlt sich vom Lachen der Kinder angespornt. Er strengt sich noch mehr an – und bringt damit sogar Beppo zum Lachen!

 

Während Franz so mit den Kindern herumtollt, geht ein kleines Mädchen zu Beppo und nimmt ihn an die Hand: „Meine Schwester ist schwer krank, sie kann nicht aus dem Bett aufstehen. Kannst du mitkommen und sie mal besuchen – sie wollte so gern zum Zirkus und dich als Clown sehen!“ Beppo stottert: „Ich bin gar kein Clown mehr“ – aber das Mädchen hört gar nicht hin, sondern nimmt ihn an die Hand und zieht ihn mit sich. Es dauert nicht lange, da kommen sie an ein kleines Häuschen.

 

Beppo setzt sich zu dem Mädchen an das Bett. Das Mädchen, das dort im Bett liegt, sieht sehr krank aus. „Wie heißt du denn?“ fragt Beppo. Mit großen Augen schaut es Beppo an, der immer noch sein Zirkuskostüm trägt. „Ich heiße Laura“, sagt sie. Beppo sieht Laura an und spürt ihre Einsamkeit, ihre Angst, nie wieder gesund zu werden und ihre Langeweile. Ohne Nachzudenken knipst er ihre Nachtischlampe an, dreht den Strahler zur Wand und fängt an, mit seinen Händen eine Figur zu formen, die sofort als Schattenbild an der Wand neben Lauras Bett erscheint. Beppo ist selbst erstaunt, wie gut ihm die Figur gelingt – er hatte einmal als Kind lange im Bett liegen müssen und sich in dieser Zeit das Schattenspielen beigebracht und eine wahre Leidenschaft dafür entwickelt. Doch sein Vater und der Direktor fanden Schattenspiele für den Zirkus unbrauchbar und Beppo musste, als er wieder gesund war, damit aufhören und stattdessen wieder Purzelbäume und Saltos üben. Nun erinnert sich Beppo an seine alte Kunst und fängt an, mit seinen Händen eine ganze Geschichte an die Wand zu zaubern.

 

Laura vergisst alle ihre Schmerzen. Sie staunt und lauscht der Geschichte. Und ab und zu huscht ein seliges Lächeln über ihr Gesicht. Beppo spielt nicht nur mit seinen Händen eine ganze Geschichte – er legt sein ganzes Herz hinein. Darum merkt er gar nicht, dass der Raum sich mit immer mehr Menschen füllt. Erst als er fertig ist und das glückliche Lächeln auf Lauras Gesicht sieht, nimmt er auch die anderen Menschen im Raum wahr: die Kinder aus dem Park, die Schwester von Laura und auch ein paar Erwachsene. Noch von Staunen erfüllt, klatschen sie erst zaghaft, dann immer mehr. Beppo steht auf und verneigt sich aus alter Gewohnheit vor den applaudierenden Menschen. Draußen hört er lautes Geschrei und Gelächter. Mit einem Blick aus dem Fenster sieht er seinen Ziegenbock Franz zusammen mit einem schlaksigem Jungen umhertoben und tanzen, während sich ringsherum Kinder und Erwachsene vor Lachen die Bäuche halten. Für einen Moment fühlt sich Beppo wunderbar leicht. Er ist so glücklich, der er fliegen könnte – und als er sich umschaut, strahlen ihm lauter glückliche Gesichter entgegen.

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19. März 2023
16. April 2023
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Thema: Die Ostergeschichte erzählt von Maria Magdalena

An dem Tag, als wir nach Jerusalem kamen, ritt Jesus auf einem Esel durch die Straßen. Die Leute jubelten ihm zu. Jesus war eher schüchtern und somit war ihm das unangenehm.

Jesus war ein guter Mensch. Er hörte jedem zu und machte ihnen Mut. Geld war ihm egal. Er lachte viel und mochte auch die, die sonst keiner mochte.

 

Wir wurden oft eingeladen. Beim Essen erzählte Jesus Geschichten: von fiesen Räubern, von einem vergrabenen Schatz und wie schön es im Himmel ist. Jedes Mal, wenn jemand fragte: „Wo ist denn der Himmel?“, sagte er: „Genau hier und jetzt fängt er an.“ Er war ein ziemlich guter Erzähler.

 

 An diesem Abend gab es Lammbraten und frisch gebackenes Brot und Wein standen auch auf dem Tisch. Nur die allerbesten Freunde von Jesus waren da. „Ich habe euch so lieb!“, sagte Jesus. „Vergesst das nie.“

Er nahm ein Stück Brot, aß es und gab es weiter. „Wenn ihr solches Brot esst, dann denkt an mich! Ich bin immer bei euch, auch wenn ihr mich nicht seht.“ Ich bekam Gänsehaut. Dann trank er einen Schluck Wein und gab uns den Becher. „Wir gehören zusammen, auch wenn ich sterbe.“ Plötzlich waren alle geschockt und redeten wild durcheinander. „Wieso sterben?“ „Was meinst du damit?“. Jesus gab keine Antwort und versuchte zu lächeln.

 

Er stand auf und ging hinaus. Wie liefen hinterher. Er war nicht kalt, aber ich konnte sehen, dass Jesus zitterte. Ich glaube, er hatte Angst. Es gab viele Leute, die Jesus nicht mochten. Nur weil er Sachen sagte, die sie nicht hören wollten: dass Gott größer ist als alle Anderen und wie wichtig die Liebe ist. Wenn etwas ungerecht war, dann machte Jesus nicht mit. Sowas war gefährlich und i wette, dass Jesus das auch wusste. Er setzte sich unter einen Baum und mittlerweile war es auch schon dunkel geworden. „Bleibt bei mir!“, sagte er. „Schläft bitte nicht ein!“. Irgendwann sind wir jedoch eingeschlafen.

 

Mitten in der Nacht wurde ich wach. Vor uns standen auf einmal viele Soldaten mit Waffen in den Händen. Sie schauten grimmig und fragten: „Wo ist dieser Jesus?“. Ich bekam Angst und hoffte, dass ein Wunder geschieht. Aber in Wirklichkeit passierte etwas ganz Anderes. Etwas, das ich nie geglaubt hätte. Judas stand auf und ging zu Jesus hin. Er gab ihm einem Kuss auf die Wange und sagte: „Hier ist er!“. Ich wollte noch schreien, bekam aber kein Wort heraus.

 

Die Soldaten nahmen Jesus mit und wir blieben alle zurück. „Was tun sie nun mit ihm?“ , fragte ich mich. „Sie sperren ihn in ein Gefängnis“, sagte Petrus enttäuscht. „Sie werden ihn verhören“. „Aber wieso?“ „Weil sie Angst haben, dass die Menschen lieber auf Jesus hören, als auf die mächtigen Männer. Sie haben Angst ihre Macht zu verlieren. Petrus stand auf. „Ich versuche, etwas herauszufinden.“ Somit verschwand auch er in der Nacht. Ich konnte kein Auge mehr schließen und habe gebetet bis es hell wurde.

 

Am Morgen kam Petrus zurück. Es sah ganz blass und fertig aus. „Sie wollen ihn töten“, sagte er. Dann brach er in Tränen aus. „Das dürfen sie nicht!“, schrie ich. „Er hat nichts getan“ Ich rannte in die Stadt und schon bald konnte ich Schreie hören. „Weg mit ihm!“ Ich lief immer schneller, aber es waren so viele Leute unterwegs. Ich kämpfte mich durch, bis ich ihn sah. Sein Hemd war dreckig und auf dem Kopf trug er eine Dornenkrone.

 

9. Bild: Als ich das sah, wollte ich am liebsten wieder weglaufen. Gleichzeitig wollte sich Jesus nicht alleine lassen. „Ich bleibe bei dir!“, schrie ich. Ich weiß nicht, ob er mich hören konnte. Aber ich rief trotzdem, so laut ich nur konnte. Plötzlich hieß es: Sie haben ihn zum Tode verurteilt. Sie nagelten Jesus an ein Kreuz und ich hörte wie er nach Hilfe schrie. Ich kämpfte mich nach vorne und sah wie er litt. Jesus starb und die Sonne ging unter. Nach einiger Zeit legten sie ihn in eine Höhle, vor die sie einen schweren Stein schoben.

 

Am Morgen des dritten Tages stand ich auf. Ich konnte nicht mehr schlafen und schlich mich raus. Ich ging zu dem Grab, aber was war das? Der Stein war weggerollt. Ich schaute in die Höhle, aber sie war leer. Plötzlich hörte ich eine Stimme: „Maria.“ Ich drehte mich um. Ich wollte zu Jesus laufen und ihn umarmen und ihn nie wieder loslassen. „Ich bin da, aber ich bin anders da! Ich lebe jetzt bei Gott!“

 

So schnell ich nur konnte, lief ich zu den anderen und wollte ihnen sofort alles erzählen. Wir konnten es nicht verstehen? Wie kann man tot sein und dann doch noch leben? „Denkt an die Raupe, die zum Schmetterling wird!“, sagte Petrus. Marta fügte noch hinzu: „Oder an ein Weizenkorn, das liegt in der dunklen Erde und wird dann eine neue Pflanze“.

 

Mein Herz wurde ganz warm, obwohl ich doch eigentlich traurig war. Ich sah Jesus vor mir, wie er gelacht und geredet hatte. Der Wind fuhr durch die Bäume und flüsterte: „Ich bin bei euch.“ Ich konnte wetten, es war seine Stimme.

Muttertag/ Mutter Maria

21.Mai 2023
18. Juni 2023

Der verlorene Sohn

Ein Vater hat zwei Söhne. Er liebt sie beide sehr. Wenn er einmal stirbt, würde er ihnen seinen ganzen Besitz vererben: sein Haus, seine Felder, seine Tiere und sein Geld.

Eines Tages kommt der jüngere Sohn zu ihm und sagt: „Vater, ich möchte meinen Anteil an deinem Besitz, mein Erbe, das mir zusteht, jetzt schon haben. Ich bin erwachsen und möchte in die Welt hinausziehen, um Abenteuer zu erleben.“ Der Vater gibt ihm die Hälfte seines Erbes, das ist ein ganzer Sack voller Geld. Der Sohn freut sich sehr und zieht in die Welt hinaus. Mit dem Geld kauft er sich teure Kleidung und veranstaltet große Feste, zu denen er viele Männer und Frauen einlädt. Er bezahlt alles für seine Gäste und denkt, dass sie nun seine Freunde sind. Doch als er plötzlich merkt, dass er das ganze Geld ausgegeben hat, sind alle Leute verschwunden. Keiner hilft ihm oder bezahlt etwas für ihn. So muss der Sohn als Schweinehirte arbeiten, um zumindest etwas Geld zu verdienen. Das ist aber so wenig, dass er immer Hunger hat und sogar die Schweine besseres Essen bekommen als ich.

Da wird der Sohn sehr traurig. Er denkt: „Die Leute, die für meinen Vater arbeiten, bekommen besseres Essen als ich. Ich will mich bei meinem Vater entschuldigen. Vielleicht lässt er mich bei sich arbeiten, dann werde ich zumindest wieder richtig satt!“ Als der Vater seinen Sohn kommen sieht, freut er sich sehr, ihn endlich wiederzusehen. Er nimmt ihn ganz fest in den Arm: „Gut, dass du wieder nach Hause gekommen bist!“ Der Sohn aber sagt zu ihm: „Ich bin es nicht wert, dein Sohn zu sein, ich habe so viele Fehler gemacht“ „Du wirst immer mein Sohn bleiben“, sagt der Vater. „Ich verzeihe dir und aus Freude darüber, dass du wieder da bist, feiern wir ein großes Fest“.

Auch der ältere Sohn hört, dass sein Bruder wieder da ist. Er freut sich aber nicht, sondern ist neidisch auf seinen jüngeren Bruder. Er sagt zu seinem Vater: „Ich habe immer hart für dich gearbeitet und alles für dich getan, aber ich werde nicht belohnt. Dein anderer Sohn, der das ganze Geld ausgegeben hat, der und verlassen hat, für ihn gibst du aber ein großes Fest. Das finde ich ungerecht.“ Da nimmt der Vater auch seinen ältesten Sohn in den Arm und antwortet: „Mein Sohn, alles was ich besitze, gehört auch dir. Dein Bruder war verloren, ich hielt ihn für tot, und jetzt ist er wieder bei uns, ist das nicht ein Grund zu feiern? Komm zu uns, wir werden alle gemeinsam das große Fest feiern!“

Geschichte: Die Arche Noah

  •  

„Was ist denn da los?“, fragte die kleine Schildkröte ihren Freund Noah. „Alle Tiere laufen hin und her und die Vögel flattern aufgeregt durch die Luft!“

„Sie haben Angst“, sagte Noah. „Gott will eine große Flut kommen lassen. Komm mit in meine Arche, dort bist du sicher!“

Langsam kroch die Schildkröte hinter den anderen Tieren her. Sie kamen als letzte bei der Arche an. Die anderen Tiere gingen schon hinein. „Wird für mich noch ein Platz übrig bleiben?“ fragte sich die kleine Schildkröte.

Viele Tiere waren schon in der Arche. Sie guckten alle zu den Fenstern heraus. Nur die kleine Schildkröte war noch nicht in der Arche.

„Komm herein!“ rief Noah. „Auch für dich ist noch Platz. Beeile dich! Der Himmel wird schon dunkel. Gleich wird es regnen.“ Ganz langsam kroch die kleine Schildkröte in die Arche. Noah wartete geduldig. Dann schloß er das große Tor.

Vierzig Tage und Nächte fiel der Regen auf die Erde herab. Und das Wasser stieg bis über die höchsten Berge.

Als die vierzig Tage vorbei waren, ließ Noah eine Taube fliegen. Aber die Taube kam bald zurück, sie hatte nirgendwo einen trockenen Platz gefunden. Nach sieben Tagen schickte Noah wieder eine Taube aus. Als sie zurückkehrte, trug sie einen frischen, grünen Zweig des Ölbaums im Schnabel. Da wusste Noah, dass das Wasser gefallen war. Aber er wartete noch einmal sieben Tage.

Dann öffnete Noah die Fenster und sah, dass die Erde wieder trocken war. Die Arche war auf einem hohen Berg gelandet.

Endlich war die große Flut vorüber. Noah öffnete das Tor und alle Tiere kamen aus der Arche heraus. Wie freuten sie sich, dass sie wieder frei umherlaufen und springen konnten! Die Vögel flogen hoch in die Luft.

Nur die kleine Schildkröte war noch in der Arche. „Willst du nicht auch aussteigen?“ fragte Noah. Aber sie wollte Noah noch etwas sagen. „Ich möchte dir danken“,  murmelte sie, „Du warst so gut zu mir und hast mich in deine Arche aufgenommen.“ Dann verließ auch die kleine Schildkröte die Arche.

Endlich waren alle Tiere wieder an Land.

„Schau einmal“, sagte Noah und zeigte zum Himmel hinauf. Die kleine Schildkröte hob ihren Kopf. Da sah sie einen großen, bunten Bogen am Himmel. „Das ist ein Regenbogen“, erklärte ihr Noah. „Den hat Gott gemacht zum Zeichen, dass er es gut mit uns meint. Auch mit dir. Denn auch dich hat er gerettet. „Danke Gott!“ sagte die kleine Schildkröte.

17.09. 2023
15.10.2023

Geschichte: Jesus stillt den Sturm auf dem See

Jesus ist mit seinen Freunden unterwegs. Überall, wo er hinkommt, laufen die Menschen zusammen. Sie wollen ihn sehen. Sie wollen ihn hören. Jesus spricht zu ihnen und erzählt ihnen von Gott. Am Abend ist er müde. Er sagt zu seinen Freunden: „Wir wollen allein sein. Kommt, wir fahren mit dem Boot auf den See hinaus!“ Sie verabschieden sich von den Leuten und fahren los.

Der See ist ganz ruhig und Jesus ist müde. Er legt sich auf ein Kissen und schläft ein.

Plötzlich aber ziehen schwere Gewitterwolken auf. Der Wind wird immer heftiger und stärker. 

Die Wellen auf dem See werden immer größer und schon schlagen sie ins Boot. Das Boot füllt sich mit Wasser. Die Menschen im Boot bekommen Angst. Werden wir untergehen? Das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Wir sind verloren.

Da wecken sie Jesus auf und rufen: „Jesus, wach auf! Jesus, hilf uns! Jesus, rette uns!“ Jesus steht auf und ruft zum Wind und zum See: „Schweig, sei still!“

Da wird der Wind ganz still und der See ganz ruhig. Und zu seinen Freunden sagt Jesus: „Warum habt ihr solche Angst? Ich bin doch bei euch?“ Sie aber staunen und sagen: „Wer ist dieser Jesus? Woher hat er die Kraft, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen?“

Sie spüren in ihrem Herzen: Sie würden Jesus immer vertrauen können.

19.11.2023

St. Martin

17.12.2023
Verkündigung Maria und der Weg nach Betlehem
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Die heiligen 3 Könige auf der Suche nach dem Jesuskind
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